Der Sheltie

Wer sich für Shelties interessiert, der hat wohl schon in einem Buch über die Rasse nachgelesen und ist über die Herkunft des Shelties (Shetland Sheepdog) bestens informiert. Sollte allerdings der Besuch dieser Seiten die erste Recherche sein, dann bekommen Sie hier ganz konzentriert die wichtigsten Informationen:

 

Nördlich von Schottland liegen die Shetlandinseln. Das Wetter dort ist nicht mit dem auf Mallorca zu vergleichen und die Lebensbedingungen auch nicht. Die Pferde dort sind in der Regel auch keine normalen Pferde sondern Shetland-Ponys. Und die Collies dort sind in der Regle keine normalen Collies sondern Shelties, es ist halt manches dem zur Verfügung stehenden Platz entsprechend etwas kleiner. Das lange, harsche und pflegeleichte Fell des Shelties schützt ihn vor allerlei Unannehmlichkeiten, verführt aber auch zum Kraulen, wofür ein Sheltie überaus empfänglich ist. Der Sheltie empfängt mit voller Hingabe jeden Liebesbeweis und gibt ihn zu 100 Prozent zurück.

Dennoch ist er im Grunde ein Arbeitstier, das im Hüten der Nutztiere seine Aufgabe hatte. Das sollte man auch heute bedenken und dem Hund eine Aufgabe geben, z. B. Agility, Dogdance, Obedience usw., falls man nicht Besitzer einer kleinen Schafherde ist. Durch seine Anpassungsfähigkeit und ausgeprägte Gelehrigkeit ist er sowohl ein idealer Familienhund als auch der perfekte Partner in einem Single- oder Senioren-Haushalt. Er schliesst sich eng an seine Menschen an und sein freundliches Wesen macht das Zusammenleben zur reinen Freude.

Heute sind Shelties kleine und graziöse Hunde von grosser Schönheit, mit lieblichem Ausdruck und üppigem Haarkleid. Diese temperamentvollen, intelligenten und sanften Hunde sind trotz ihrer geringen Grösse recht kräftig und wachsam. Ihre Wachsamkeit macht sie zu idealen Aufpassern im Haus und auf dem Grundstück.

Shelties (und die meisten anderen Hunderassen) sind nichts für grobe und harte Erziehungsmethoden. Diese Hütehunde (und die meisten anderen Hunderassen) lernen am besten über positive Motivation und wegen ihrer schnellen Auffassungsgabe sind sie gut durch Clickertraining zu motivieren: www.hundeschule-fricke.de
 

Den Sheltie gibt es in folgenden Farbvarianten:

 

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Zobelfarben:

Reinfarben oder in Schattierungen von hellem Gold bis zum satten Mahagoni.

 

Hazel of Atocha

 

Merle 7

Tracy-Merle of Atocha

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Tricolour:

 

Tiefschwarz am Körper, vorzugsweise mit satten lohfarbenen Abzeichen und mehr oder weniger weiß an Brust, Halskrause, Rutenspitze, Pfoten und Blässe.

 

Phoebe of Atocha

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Blue-merle:

 

Klares silbriges Blau, mit schwarzer Sprenkelung und Marmorierung. Satte lohfarbene Abzeichen sind erwünscht.

 

Chelsy of Sophie Valley

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Schwarz-weiß

 

Kimberly “Momo” of Atocha